Beiträge von point

    Hallo @Umi,


    unser Revier ist der Brombachsee....


    Unser Verkäufer hat wohl eine Bugplatform von einer Deltania auf der Varianta 18 verbaut....


    Wenn Ihr nicht zwingend einen Seezaun und Bugkorb braucht rate ich davon ab.... Wir haben zusammen mit dem Bugkorb eine tolle Konstruktion in der sich ständig die Genni Leinen verheddern, der Genni beim einholen mit der Teck hängen bleibt usw.... überlegt Euch das gut, ich würde Plattform und Bugkorb am liebsten wieder abbauen, wenn da nicht so hässliche Löcher zurückblieben .... Da Dein Revier aber vermutlich die Ostsee ist und der Seezaun gebraucht wird... überwiegt wohl der Sicherheitsaspekt.



    Hallo @Matthias,


    na dann treffen wir uns doch mal im nächsten Jahr und üben mal ein bischen angleichen und Trimm....
    Einen Bericht von unserer 24er findest Du auch unter https://www.facebook.com/exo.fuerth bzw. in der 2013er Ausgabe vom Yacht Club Frankonia Magazin....


    Übrigens cool schon 2 VA 18 Eigner vom Brombach hier im Forum zu haben... da können wir doch echtmal ne Klassenregatta ausrichten ....


    Handbreit
    poinT

    Hallo Zusammen,


    nach einer bewegten Saison, ohne weitere Infos von mir hier der Rundumschlag zu den Veränderungen 2013....


    Zunächstmal ist .EXO mit Yardstick 112 Gesamt Achter von 21 Schiffen bei der Brombachsee Yardstick Meisterschaft geworden, in der Wertung mit Yardstick größer 110 liegen nur zwei Finns mit Yardstick 110 vor uns. Die restlichen Schiffe, vorallem Melges und weitere vor uns sind alles Schiffe mit einem Einstiegspreis jenseits von "Einsteigerboot" und daher sind wir auf das Gesamtergebniss mit unserem günstigen Schiff sehr zufrieden. Witzig sind die Diskussionen die sich jetzt um meine Yardstickzahl drehen :-)... Naja, dank DSV sollte das wohl aber kein Thema sein.


    Über die Saison haben wir unterschiedliche Erfahrungen und Experimente gemacht.


    Entgegen dem Trimm im Jahr 2012, bin ich die Unterwanten auf maximal "zu" gefahren, dass heisst die Terminals soweit zudrehen, dass die Schrauben am Anschlag waren.
    Dies ergab auf dem Spannungsmesser (Ich fahre 5mm Wanten!) eine Last von 9%. Die Oberwanten habe ich nur mit 7-8% gefahren, was einen deutlich geraderen Mast und mehr tiefe im Groß beschert. Auf Amwind und bei mehr Wind sind dann die Leewanten etwas lose. Der Mast steht aber dennoch gerade und biegt nicht nach Lee weg.


    Mein Groß fahre ich "fliegend" (was sich hier ja schon als Begriff etabliert hat, "Danke!") und maximal hoch, also umbedingt das Fall voll durchsetzen. Also Cummingham auf, Fall durchsetzen und gegebenenfalls etwas flacher ziehen bei mehr Wind. Auch dass habe ich mir von den Melges und der Elan 21 abgeschaut. So kann die Unterliekskurve vom Groß frei über den Baum gehen und es lassen sich bei maximal offenem Unterliek ein sehr großer und vorallem tiefer Bauch fahren. Das ist vorallem bei schwachen Winden meiner Meinung nach sehr wichtig und der Baum kommt mir als ein wenig zu lang vor, denn bis zur Markierung setze ich das Unterliek bei unegerefftem Groß wirklich nur bei Hack durch. Mittels Baumniederholer lässt sich bei der fliegenden maximal "Hoch" Stellung auf Grund des Baumwinkels das Achterliek brutal zu machen und die Großshot tut ihren Teil dazu bei. Daher ist ein leichter Schrick in der Großschot wichtig und der Baum darf nicht bis auf Mitschiffs gehen, sonst macht das Achterliek zu stark zu.


    Thema Fock, ich fuhr (mehr dazu später) die kleine Standard Fock übersetzt und nutze die Luv Shot als Inhauler. Da das Vorstag aber bei der geraden Maststellung sehr stark durchhängt (sichelt) müssen die Holepunkte nach maximal vorne sonst schließt das Achterliek der Fock nicht. Daher bringen die Inhauler per Luvshot nicht wirklich viel.
    Ich habe mit der Racingfock von FSA experiementiert und nach 5 Wettfahrtsläufen wieder auf die Standardfock gewechselt (das diskutiere ich mit Euch liebes FSA Team nochmal in Ruhe).


    Gennacker haben wir Innen durch und außen rumm gefahren und neben dem verhaken an der Furlex kommt beim aussenrumm bei mir noch das Thema verhaken unter der Bugplattform dazu, die mein Boot hat. Aber Rollhalsen unter Gennacker gehen NUR wenn Ihr zwischen Vorstag und Gennacker Vorliek durch geht! Der Trick ist, dass der Steuermann nach dem Schiften des Groß den Druck auf der Alten Gen-Schot so reguliert und dem Schotten der den Genni schiftet nur nach und nach Schot gibt und dabei das Shothorn des Gennis nie bis übers Vorstag wehen lässt (sonst Eieruhr). Regatten würde ich immer innen durch fahren, Fahrtensegeln immer aussen rumm, denn dass ist vom ablauf her viel praktischer... auswehen lassen, andere Seite dichtnehmen fert'sch .... Viel Schiften ist aber während Up/Down Regatten gar nicht nötig, denn vor dem Wind "Kreuzen" auf Raumshotskursen bringt gar nix, es sei denn es hackt dermassen, dass Ihr das Schiff ins Gleiten bringt, dann habt Ihr aber das Handling Problem an den Tonnen mit dem Genni. Für uns war bei Hack Vorwind Schmetterling mit der Fock immer günstiger. Bei normalem Wind Schmetterling Vorwind unter Gennacker... Das ist aber vermutlich eher Revierabhängig.


    RIESEN THEMA... die Geschichte der VA18 und Ihr Hängearsch... was immer die Konstrukteure da gemacht haben, aber gesegelt sind die die VA18 wohl nicht. Vermutlich ist die Erweiterung des Rotkäppchens von einem Balastschwert zu einer Festkielversion wohl doch ein bissle viel für den Riss. In meiner Langkiel Version, steht mein Vorschoter (der zum Glück 2 Meter ist) immer im Niedergang und fährt auch alle Schoten und Manöver von dort. Eigentlich müsste er vor dem Mast sitzen, denn sonst saugt sich das Heck fest. Meine Sitzposition ist maximal vorne also direkt neben dem Kajütdach.... Ich fahre übrigens leere Backkisten und auch immer ohne E-Motor am Heck, denn damit fährt das Schiff gar nicht erst. Der Gewichtsstrimm wird damit also zum Thema und auch die Ausreitgurt Diskussionen werden damit Quatsch, denn von der Kabine aus braucht Ihr nicht ausreiten. Im übrigens bringen eine nach vorne getrimmte VA18 mit so 10 bis 15% Lage auch Speed mit, da dadurch der überbreite Hintern aus dem Wasser kommt und die benetzte Fläche KLEINER wird, also entgegen meiner Aussage in einem Thread zuvor, ruhig ein bissle Krängen lassen aber Abrisskante muss aus dem Wasser!


    So... wer sich bis hierin durchgequält hat.. vielen Dank dafür.
    Vielleicht waren ja ein paar gute Ideen dabei und vielleicht ist der Eindruck entstanden ich wäre mit der VA18 nicht zufrieden... Naja, in letzter Saison haben wir meines Erachtens alles aus der Kiste rausgeholt, viel mehr wird dann echt zur Materialschlacht und dass macht auf einem Volksboot nicht wirklich Sinn. Daher bauen wir in der nächsten Saison eine neue Crew auf einer Surpise auf und .EXO wird wieder das wozu ich sie mir angeschaft habe, Familien-Kaffeesegeln mit Hund.


    Klassen Regatten, ja das wärs doch mal ... 3 Variantas haben wir bereits am See... obs mehr werden?


    Handbreit und viel Spaß beim tüffteln ....


    poinT

    Hallo Zusammen, habe seit einigen Tage das Fockschotbasis-Update 1.1 drauf und das macht viel aus.


    Folgende Lösung geht mir jeder Basis oder Klemme:
    Was ich mir mal wieder von der Melges abgeschaut habe sind 2 Loop Blöcke Harken T2 40mm am Schothorn mit einer 9mm Fockschot die unter dem Barton Gennackerschlitten per Loop angeschlagen werden und dann durch die Loop Blöcke an der Fock gehen, dann oben durch die Barton Fockschlittenrolle und ab in die Fockschotbasis. Somit entsteht eine Übersetzung. Werde das nächste Woche mit einsetzenden Herbstwinden von meiner Vorschoterin ausprobieren (lassen) und berichten ob es einfacher geht,
    aus allen Positionen zu fieren bzw. dichtzuholen.


    VORSICHT bei Arbeiten auf dem Vorschiff bei gesetzter Fock oder bei schlagender Fock! Die Rollen können verletzen oder Material beschädigen!


    Handbreit!
    poinT

    Hallo,


    die Lösung mit dem dichtholen der Luv-seitigen Fockschot wird in vielen Klassen praktiziert. Ich habe dies in der letzten Regatta ausprobiert und es bringt meiner Meinung nach bis zu 5° an weiterer Höhe.


    Handbreit!
    poinT

    in meinem letzten Post, habe ich mich zu Thema Varianta 18 auf Up/Down Yardstick Regatten ausgelassen und bezweifelt, dass die Varianta für Yardstick Regatten taugt…


    Nunja, mit ein bissle Glück ist das Schiff durchaus in der Lage auch nach vorne zu fahren.
    Bei der gestrigen Mittwochsregatta, war der Up and Down dermaßen verunglückt, dass wir auf Anlieger Amwind Backbord Bug zum Luvfass und Anlieger Halbwind Stb. zum Leefass unter Gennacker fahren konnten….


    Tja was soll ich lang erzählen, wir haben Schiffe mit kleineren Yardstick versägt, dass die Grinslogge nur breit war.
    Die einzigen Schiffe direkt vor uns waren 2 Melges mit Yardstick 90, davor ein Korsar (103) und ein FD(94).


    Wie schon vermutet ist die VA18 auf Halben Wind unter Gennacker doch schnell im Vergleich, wenn nur das Problem mit der Geschwindigkeit auf Raumen Kursen unter Gennacker nicht wäre.


    Nächstes Tuning:
    * Achterstag an Flexbügel (Mastgalgen), beidseitig geführt, dafür viel weniger Wantenspannung (Winter)
    * 35 qm Going Gennacker mit viel Bauch im oberen Drittel für mehr Raumschots Performance auf Toprolle und Genni-Furlex
    * durchgängiger Antirutsch-Belag (Winter)
    * Längere Fockschotschienen für Genoa (Winter)
    * 2 Fockschotwinschen mit Schotführung aus Edelstahl über Niedergang (wie beim H-Boot) auf die Luvseite (Winter)
    * Delrin Stäbe als Rutschschutz auf den Backskisten und Cockpitmitte (Winter)
    … dann ist fertig und die Segel sind vermutlich runter …. und das Boot 100 Kilo schwerer….


    Was es bringt sehen wir später…. und insgesamt ist das Boot mit allen Umbauten immer noch ein vielfaches günstiger als Schiffe mit ähnlicher Performance.


    Viel Spaß beim pimpen…


    Handbreit!
    poinT

    Hallo Christian,


    mit einer der Gründe sich einen Großschotturm und Knarr Block anzuschaffen (Selber machen oder FSA) ist das Thema Großsegel fieren aus der Ausreitposition… ich fahre bei mehr Wind das Groß nur aus der Hand und benutze nur zum Nachgreifen die Klemme. Meiner Meinung nach muss die Varianta (wie eigentlich jedes Schiff) so aufrecht wie möglich gefahren werden, dass macht in einer Bö fast einen Knoten aus, selbst wenn das Groß einen Gegenbauch hat. Außerdem hast Du bei Lage viel Luvgierigkeit und musst ständig Gegenruder legen und das bremst wie ein Eimer am Kiel. Lieber fieren und gerade.


    Thema Gegenruder, da habe ich festgestellt das die VA das gar nicht mag…. Lieber einmal kräftig abfallen, dann Ruder wieder neutral, damit ist die Bremswirkung weg und das Schiff kann den Druck in Fahrt umsetzen, anstelle von noch mehr Krängung, weil durch das Gegenruder die Bremse angezogen ist.


    Probier das mal…. das macht alles Welten aus.


    Allerdings wird es dann auch ordentlich sportlich und Finger und Arme, sagen Dir nen Tag später das Du einen geilen Segeltag hattest….


    Wenn Du Druck aus dem Groß nehmen willst hilft ansonsten nur Mastbiegen durch Wantenspannung, Cunningham dicht, Unterliek maximal und den Niederholer bei viel Wind öffnen das öffnet den Top Bereich im Groß und lässt es mehr Öffen und natürlich Groß fieren.


    Die Fock bleibt immer maximal zu auf Amwind, die nimmt kaum Kränung raus und schafft etwas Moment gegen die Luvgierigkeit der Kränung aus dem Groß… Außerdem bekommt selbst ”Arnie” von der Hohenkante, die besch…. Bartonklemmen nicht auf.


    Feedback und Kommentare (bis auf Klugsch…er Beschimpfungen) undedingt erwünscht ….


    Handbreit und Have Fun
    poinT

    Hallo Odboy,
    Hallo Ihr anderen VA 18 Eigner und Interessenten.


    Ich teile Odboy’s Meinung das durch die arg kurze Wasserlinie auf der Kreuz nur dann was zu holen ist, wenn der Durchhang auf der Fock so gering wie möglich ist und ordentlich Höhe fahrbar ist. Nachdem ich den Mast zwischenzeitlich mal wieder unten hatte, habe ich mit einer Wantenspannung von 8-10% Bruchlast den Spargel im Moment stehen. Dadurch geht etwas die Banane verloren, aber auch Höhe zum Wind, das Groß ist ein bissle bauchiger aber dafür bei mehr Wind nicht mehr wirklich platt zu trimmen.


    Ich werde meine Wanten wieder auf 15% Bruchlast durchsetzen und so den Durchhang auf der Fock reduzieren. Meiner Meinung nach zieht das Schiff damit einfach besser Höhe.


    Auch bei mir kommt in Regatten etwas Ernüchterung auf. Dazu später mehr.


    Mittlerweile habe ich nun bis auf den Austausch der Hyde Segel auf bessere und eventuell einer Genua (110%) anstelle der winzling Fock alles an Tuning drinn was geht… nur segeln kann ich das Schiff immer noch nicht.


    Ich habe (beim letzten Mastlegen) eine Toprolle für den Gennacker eingefräst und fahre jetzt einen Oleu Stanard Genni mit 28 qm und einer Selden GX 7.5 Furlex auf Top. Der Gennacker Furler mit Anti-Torsion Rope ist zwar eine Investition von fast 1k Euro, aber Gennacker aus- und einrollen ist für eine Zweimann Crew eine ware Freude. Der steht in 1 Sekunde und lässt sich nach dem Leefass selbst am Amwind (Fock vorher raus) wieder wegdrehen…. Habs bei 7kn Wind ausprobiert und das Ding dreht einfach auf. Allerdings bekomme ich selbst mit dem Top Genni keine vernünftige Geschwindigkeit auf tiefen Raumen Kursen hin und so geht der Umweg durch weitere Strecken Halb- bis Raum derzeit nich nach hinten los (vermutlich auch wieder das Rumpflängen Thema).
    Da der Oleu Genni nicht allzu viel Budget verschlugen hat, werde ich zusammen mit einem Erfahrenen Regatta Segler nun einen One-Sails Gennacker vermessen der eine auf raumeren Kursen eine bessere Performance hat und vorallem durch den größeren I Wert der Toptolle ca 35 qm groß sein wird (ich habe noch ein altes Rigg mit 5mm Wanten!!!).
    Mal sehen, ob das was wird.


    Nach nun mehr 5 Binnen Regatten und über 10 Wettfahrten, scheint die Varianta selbst mit 112 Yardstick zu niedrig bewertet, der Abstand zu Anderen Schiffen ist einfach viel zu groß.


    Die VA 18 mag schnell sein und auch gleiten, aber für Up and Down Kurse müsst Ihr einiges Pimpen nur um drann zu bleiben.
    Ein Lösung die ich mittlerweile im Web gefunden und demnächst ausprobieren werde ist den Genni im Schmetterling mit kleinem Spibaum zu fahren und einfach Fläche Platt vorm Laken anzubieten… Hat das schonmal jemand von Euch probiert???


    Mal sehen wie es mit dem 35pm Genni geht, der ist allerdings nix für Halbwind, denn da geht es in die Sonne …


    Demnächst mehr ….


    Gruß
    poinT

    Hallo Peter,


    danke für die Bestätigung.


    ABER VORSICHT!!!!
    Das Liektauende muss umbedingt unter dem Einfädler bleiben, sonst verklemmt es sich und man bekommt das Groß nicht mehr herunter.


    Ich habe übrigens auf Rutscher, wegen Maindropsystem von FSA umgestellt und das Segel steht um Welten besser!


    Handbreit
    Gruß
    Thilo

    Hallo Helmer,


    1000 Dank für die Fotos von den Spinlocks auf der Barton Basis und von Deinem Groß.


    ZUM THEMA FALTEN:
    Ich habe mir das Groß von einigen Regatta MELGES 24 und die Position des Großsegelhalses mal genauer angesehen und für mich die Lösung gefunden auch bei starker Mastbiegung ein faltenfreies, bauchiges und über Unterliek und Baumniederholer gut einstellbares Groß zu bekommen.


    Ich nenne dies: Segelhals fliegend fahren.
    Dazu wird der Segelhals (die unterste Kausch) NICHT am Lümmelbeschlag mit einem Schäkel oder in den Reffbügeln befestigt!!!


    Sondern: Durch die unterste Kausch am Großsegelhals eine einfache Talje führen.
    Dazu unten fester Knoten am Mastfuss, dann durch die Kausch und dann wie eine Cunningham (siehe FSA Bilder) über freie Rolle am Mastfuss auf eine Klemme im Cockpit. Danach das Großfall richtig durchsetzen.


    Dadurch rutscht das Vorliek zusammen mit der Kausch relativ weit nach oben und nah an die Mastnut heran. Das Unterliek kommt damit vom Baum weg und kann mit einen guten Bauch in einer Linie ohne Falten stehen. Setzt Du jetzt die Halsleine richtig durch ziehst Du ähnlich wie mit einer Cunningham das Segel schön flach, bzw. kannst über den Hals mehr Bauch (Fall bleibt ganz durchgesetzt) geben. Die Cunningham wird damit überflüssig und vermutlich auch der Grund warum das Hyde Segel eigentlich keine Kausch für eine Cunningham hat. Für mich steht das Groß damit deutlich besser und vorallem ist die Luvgierigkeit die ich davor (Hals am Lümmelbeschlag und Falten im unteren Groß) hatte weg. Einfach mal probieren ….


    Meine zweite Yardstick Regatta war, gestern bei Schwachwind und wieder ohne Gennacker mit Anfäger Schottin, gar nicht so schlecht (11er von 20) und das Schiff hat deutlich Potential, wenn mein neuer Genni da ist.


    Viel Spaß beim Tüfteln, Feedback und Meinungen immer willkommen.


    … Handbreit …
    Thilo

    Regatta Erfahrung…


    Mit etwas Ernüchterung hier nun die Resultate ….


    12 Teilnehmer, 2 davon DNF, weil gekentert und gesunken (Fighter), 1x Conger, 1x Schwertzugvogel auf Plätzen 10 und 9, dann meine Varianta 18 auf dem 8. Platz hinter einer Bennetau First 210 (gleicher Yardstick). Up and Down Kurs war gar nichts für uns, da wir einen Gennacker haben, der wohl nicht zum Boot gehört und wir auf jedem Down Schenkel nur Plätze verloren haben.


    Großsegel hat diagonale Falten vom Schothorn zum Mast, ich vermute mal das ich mit 11% Oberwantenspannung schon den Mast zuviel biege. Daher ist das Groß auch extrem Flach und nur ein ordentlich gefierter Unterliekstrecker hilft ein bischen.


    Also vor der nächten Regatta muss neuer Gennacker her und die Spannung aus dem Rigg.


    Bilder von der Regatte unter http://www.facebook.com/exo.fuerth


    Ein Foto mit ”Gennacker” habe ich auch hier hochgeladen… Was meint Ihr passt der zur Varianta 18 oder ist der zu klein?


    Gruß
    poinT

    Hallo Oddboy,


    die Spinlocks stehen bei mir noch auf dem Wunschzettel.
    Schön wäre es, wenn Du ein paar Bilder vom Einbau machts und wie Du die Übergänge von den Bohrungen für die Barton Klemmen auf Spinlocks gelöst hast.


    Ich vermute da müssen Adapterkonsolen mit Durchgangsbohrung für die Barton Löcher und Gewindebohrungen für die Spinlocks dazwischen, sonst sitzen die ungenutzten Löcher der Barton Klemmen zu nah an den neuen Löchern für die Spinlocks und es bleibt zuwenig Material stehen.


    Ich weiss von DIGGER, dass er auch die Spinlocks drauf hat, vielleicht kann er noch Tips dazu geben.


    Danke für die Wünsche, ich mache jetzt mal los zum See.


    Handbreit
    Thilo aka. poinT

    Hallo Oddboy, Liebes FSA Team,


    1000 Dank für die Antworten, mit Euren Aussagen sehe ich mich in dem derzeitigen Trimm bestätigt, ich gebe zu das mich die Banane doch schon ziemlich erstaunt/erschreckt hat.


    FSA gibt oben eine Wantenspannung von 200 Kilo für die Oberwanten und 180 Kilo für die Unterwanten als Tip an. Die Standardbruchlast für eine 5mm Wante ist nach Palstek (siehe Link) 2100 kg, somit wären das also 9,5% Bruchlast für die Ober und 8,5% für die Unterwante..


    Mit der Zollstockmethode (ebenfalls siehe Link Palstek) also eine Dehnung auf 0,95 bzw 0,85 mm.


    Die Zollstockmethode mit 4 (!) Zollstöcken auf die handfest angezogenen Wanten (wie FSA schon hingewiesen) und geradem Mast. Einfach die Wanten solange spannen bis der Zollstock, dann fast 1mm oberhalb vom Terminal steht. Dann die Unterwanten spannen auf ein bissle (rund 10% weniger Spannung als die Oberwanten).


    Hier nun der versprochene Link und Quelle meiner Aussagen ( oddboy: das geht mit den Zollstöcken und einer kleinen Schieblehre ganz gut und Spannungsmesser ist daher keines Falls zwingend):
    http://www.palstek.de/wp-conte…upload/Wantenspannung.pdf


    Ich werde am kommenden Wochenende meine erste Regatta mit 11% Oberwanten und 9% Unterwanten fahren, da in Böen bis 5 Bft angesagt sind. Mal sehen wie meine EXO dann läuft und vorallem wieviel Höhe sie im Vergleich zu den anderen Teilnehmern (Yardstick) macht.


    Am Montag wissen wir mehr. Ich werde dann meine Spannungswerte hier nach und nach updaten.


    Bitte helft mit!


    Immer eine Handbreit ….


    poinT

    Hallo VA 18 Segler,


    nachdem mein Schiff nun im Wasser ist und ich das erste Mal den Mast gestellt habe, habe ich begonnen das Rigg zu trimmen.
    Laut Eignerhandbuch sind die Oberwanten am vorderen und die Unterwanten am achteren Wantenpütting angeschlagen.


    Mit einem Wantenspannungsmesser messe ich eine maximal Spannung (Anschlag in den Wantenspannern) von ca. 18% Bruchlast.Ursprünglich wollte ich auf 20% Trimmen.


    Dabei biegt sich der Mast extrem und auch bei auf Anschlag gestellten Unterwanten mit ebenfalls 18% Bruchlast bekomme ich den Mast nicht annähernd gerade.


    Ich habe die Bruchlasten jetzt auf 11% Oberwanten und 9% Unterwanten reduziert und auch hier biegt der Mast ordentlich weg.


    Gehört das so? Ist das Groß auf eine so starke Mastbiegung geschnitten? Wie stark fahrt Ihr die Wanten und wie stark biegt Euer Mast.


    Die Furlex 50 wurde durch meinen Verkäufer montiert, daher habe ich keinen Einfluss auf die Vorstag/Profillänge bisher nehmen können.
    Was sind Eure Erfahrungen mit der Wantenspannung/Durchhang?


    Danke für die Tipps.


    Gruß
    poinT

    Hallo Zusammen,


    bei mir steht nun auch bald die Montage der Ausreitgurte an … jeweils ein 60er Gurt für den Schotten und ein 100er Gurt für den Steuermann.


    Die Insider Tipps von FSA sind äußerst wertvoll…. und daher noch 2 weitere Fragen.


    1. Es sind 2 Decksaugen im Pack dabei die an das Schott neben den Niedergang gehören…. sind hier auch Aluplatten im Schott um dort ein Gewinde zu schneiden….?
    2. Bzw. an welchen Stellenn in der VA 18 sind Aluplatten einlaminiert??? Gibt es noch mehr Stellen, zum Beispiel für breiteren Fallenumlenker, neue Fockschotklemmen um ohne Adapterplatte zu montieren etc ….


    Also ganz grundsätzlich wie und wo lässt sich ohne gegenkontern Decksausrüstung per Gewindeschneiden einsetzen…. gibt es dafür vielleicht sogar Pläne?


    Danke für Tips und durchhalten … bis zum Saisonstart ist nicht mehr lang…


    poinT

    Hallo Zusammen,


    bei mir steht nun auch bald die Montage der Ausreitgurte an … jeweils ein 60er Gurt für den Schotten und ein 100er Gurt für den Steuermann.


    Die Insider Tipps von FSA sind äußerst wertvoll…. und daher noch 2 weitere Fragen.


    1. Es sind 2 Decksaugen im Pack dabei die an das Schott neben den Niedergang gehören…. sind hier auch Aluplatten im Schott um dort ein Gewinde zu schneiden….?
    2. Bzw. an welchen Stellenn in der VA 18 sind Aluplatten einlaminiert??? Gibt es noch mehr Stellen, zum Beispiel für breiteren Fallenumlenker, neue Fockschotklemmen um ohne Adapterplatte zu montieren etc ….


    Also gang grundsätzlich wie und wo lässt sich ohne gegenkontern Decksausrüstung per Gewindeschneiden einsetzen….

    Ein Hallo an Alle im Forum,


    seit 1. November bin ich nun auch stolzer Eigner einer VA18.
    Diese steht gerade trocken und winterfest in einer Scheune im fränkischen Seenland und dort wird auch Ihr Revier sein.


    Das Boot kennt Ihr zumindest von den Fotos der Innenausstattung her, denn ich habe nun das Ausstellungschiff mit den Holzschränken, welches hier im Forum schon seit einiger Zeit dargestellt ist. Für die gesetzlichen Anforderungen an bayerische Seen ist zu dem ausgebauten Schiff noch ein wenig Elektrik dazu gekommen. Auf den Kielbolzen wohnt meine Versorgungsbatterie, in einer Schrankwand ein kleines Schaltpanel, auf dem Masttop die geforderte weiße Rundumleuchte im Rumpf zwei Geber für Tiefe und Speed (Beim Einbau Kranpunkte beachten!!!) und dazu ein Kombi Instrument
    neben dem ”Niedergang”.
    Weiterer Ausbau wird ein E-Motor sein, aber hier ringe ich noch mit einer Endscheidung Torqeedo (autarke Batterie) oder MinnKota mit eben der Einbaubatterie und 3 Metern Kabelweg inklusive Durchführungen usw. was bei bis 50A Laststrom aber eine Hürde darstellt.
    Wer schon Erfahrungen mit E-Maschine und der VA18 hat, kann mir sicherlich ein paar Tips geben.


    Meinem POS habe ich übrigens angeboten, dass Kaufinteressenten das Schiff auf dem Brombachsee zusammen mit mir Probesegeln können,
    dass Angebot steht natürlich auch für alle weiteren POS. Wer Interesse/Interessenten hat eine VA18 Probezusegeln und nicht an den Bodensee
    oder weiter will und aus Bayern/BaWü kommt, ist herzlich eingeladen. Die Menge an neuen VAs und die Größe der Klassenvereinigung wird es mir
    danken.


    Ein bissle was zu meiner Segelgeschichte:
    Angefangen mit dem Sport/Hobby/Bastelbeschäftigung habe ich im Alter von 9 Jahren.
    Mit 14 A Schein.
    Bis zur Bundeswehr erst 420er mit Regatten als Steuermann und auf der Europe.
    SBS und BR Schein während des Studiums, dabei viele Törns als Co-Skipper in Holland, Nordsee, Ostsee und östliche Mittelmeer.
    In der Zeit aktive Wartung (Arbeitsstunden) der Beiden Club Yachten Oeding und OpJoek mit Ausbau von Elektrik, Funk und Radar.
    2005 Transatlantik mit der Alexander von Humboldt von den Kap Verden nach Rio.
    Seit 2005 jährliche Teilnahme an Wochenregatten auf der Ostsee.


    Das einmal im Jahr Ostsee war mir zu wenig, daher jetzt was eigenes um die Ecke.


    Ich hoffe auf wertvolle Beiträge, nützliche Tipps und viel Klönschnack hier im Forum.


    Gruß
    poinT aka. Thilo