Großschot Update "Racing"

  • Großschot Update “Racing” : VA-Turm zur Aufnahme der drehbaren
    Großschotbasis mit HARKEN Carbo-Clam für deine Varianta 18.
    Die Basis hat einen 180 Grad Anschlag und somit kann sich die
    Schot nicht mehr um den Block törnen. Der Edelstahlturm
    gewährleistet eine optimale Bedienung für den Steuermann -
    auch aus der Hänge-Position ! Das Package beinhaltet auch
    2 Carbo-Violinblöcke von HARKEN, eine Dyneema-Schot,
    Dyneema-Tauvorläufer und Schäkel. Der Niroturm besitzt
    eine Adapterplatte, deren Lochbild kompatibel zu den original
    werftseitigen Bohrungen in der Plicht ist ! Es werden somit
    keine zusätzlichen Bohrungen am Schiffskörper nötig.

  • Ich hab mir das Großschotupdate mal angesehen.


    Wirkt nicht durch die Erhöhung des Beschlages dank Hebelkraft ein einvergleichlich höherer Druck auf die Befestigung?


    Ich mein unbestritten... was sich Dehler dabei gedacht hat in einer so engen Plicht dat Dingens auf den Boden zu setzen weiß der Herr alleine,
    aber bezüglich der auftretenden Kräfte sind diese auf den Bügel am Boden doch deutlich geringer als wenn ich mir noch nen Hebel dazu baue.


    Allgemein frag ich mich nachdem ich hier vieles gelesen habe langsam ob Dehler allgemein nicht viel zu wenig gedacht hat, als sie das Boot gebaut haben,
    ebenso wie Judel und Vorljik als sie das Boot konstruiert haben... oder ist das bei allen Booten so, dass alles eigentlich erst dann halbwegs vernünftig verwendbar
    ist, wenn man es für viel Geld umbaut. Ich hab da nicht so die Erfahrung, aber irgendwie kommt mir das albern vor, dass die Werft etwas baut und dann muss
    ich hingehen und die Fockschotführung umbauen, die Großschotführung umbauen, mir irgendwas einfallen lassen was ich mit den dusseligen Teilen vom Einstieg
    mache während ich unterwegs bin. Es fast unmöglich ist ordentlich Höhe zu laufen, ich nur mittels viel Geld und Arbeit in der Lage bin das Boot so auszurüsten, dass
    es auf jedem Kurs gut läuft.
    Dass es kein Innenausstattung gibt und leider auch keinerlei Strom, ok, das war ja vorher klar, auch dass es teuer und kompliziert wird das zu ändern, aber ich war der
    dümmlichen Meinung, dass zumindest der Rest einfach funktioniert.


    Bin grad bissi enttäscht wie man vielleicht merkt.

  • Hey Schebun,
    ja, so ganz unrecht haste nicht .
    Jedoch segeln kann man in der Grundausstattung auch. Dann wäre der Einstiegspreis vermutlich viel höher. So kann jeder seine eigenen Prioritäten setzen und ggf. nach und nach --> nach Bedarf <-- nachrüsten. ==> Und haste erst den Turm, dann wird der Platz zwischen der Pinne und dem Turm, in der Wende, sehr eng. Natürlich, die Pinne kann hoch gedrückt werden. Ich habe das Pinnenrohr → bis ca. zwei Finger breit vor dem Ausleger ← gekürzt. Das hilft enorm. Optimal wäre es jetzt noch, seitlich zwei Bügel anzubringen. Hier bin ich noch auf der Suche. Das hat aber absolut keine Eile .


    Viele Grüße Nanuk

  • Noch ein kleiner Nachtrag:
    Mein Turm von FSA hat eine Anbauplatte für die Aufnahme des unteren Großschotblockes
    Hey FSA → alles gut so !
    Aber ich empfehle die Platte mit einem kleinen aufgeschnittenen Kunststoffschlauch zu „ polstern“ ( befestigt mit einem Gummi um den Turm ).
    Ich habe die Platte des Öfteren vor dem Schienbein.


    Nanuk

  • In der Wende zwischen Schot und Pinne? Ich war mit meiner Varianta ja erst einmal auf dem Wasser, aber zwischen Großschot und Pinne passt bei mir nichtmal ne Faust dazwischen.
    Beim Wenden war ich erst verwirrt, aber es ging eigentlich recht schnell in Fleisch und Blut über, dass ich beim Wenden (ist unser häufigstes Manöver und kommt alle 2-3 Minuten :P ) vorne um die Großschot rum bin und dabei wenn ich in der Schiffsmitte war, Blickrichtung achtern, die Pinne von der Einen in die Andere Hand gegeben habe.


    Beim Halsen hab ich mich über die Pinne gestellt und so wenn auch etwas umständlich, aber doch relativ Problemlos die Großschot dicht holen und fieren konnte während ich mit den Beinen Ruder gelegt habe. Das mag auf dem Meer mit ordentlich Welle vielleicht nicht gehen (aber man hat ja die Großschot zum Festhalten) aber auf unserem Tümpel klappt das klasse.


    Den Einstiegspreis für das Boot finde ich persönlich zwar angemessen, aber auch nicht sooo günstig. Es ist nichts drin, absolut garnichts. Wenn man sich da die direkte Konkurrenz ansieht, die Micros z.B. egal ob jetzt aus Polen oder Frankreich und die Kosten um eine Varianta auf diese Ebene hochzurüsten bzw. hochrüsten zu lassen (die anderen haben die Einbauten ja ab Werft) find ich den Einstiegspreis garnicht mal so günstig.


    Wäre die Handhabung etwas überlegter und die Qualität etwas besser hätte Dehler vielleicht auch das erreicht was sie sich vorgenommen hatten. Ein neues Spaß-Volksboot zu kreieren und müssten jetzt nicht weinen, dass die Absatzzahlen extrem hinter den Erwartungen zurück hängen. Bei der alten Varianta hat es einfach gepasst. Sie haben den Zahn der Zeit erwischt, den Bedarf der Segler getroffen und das zu einem attraktiven Preis umgesetzt.

  • Hallo,


    ich habe gestern den Großschotturm von FSA angebaut und wollte hier kurz meine Erfahrung mit dem Anbau beschreiben. Vielleicht hilft es anderen.


    Anders als FSA in der Beschreibung Eingangs dieses Threads gesagt hat, benötigt man schon noch zwei weitere Löcher im Boot. Die Adapterplatte hat vier Löcher. Aber zwei dieser Löcher passen zu den Löchern in der Adapterplatte, sodass lediglich zwei weitere zu bohren sind. Die Adapterplatte wird auf dem Boden der Plicht angeschraubt und hat wiederum 4 Löcher, mit denen dann der Turm auf die Adapterplatte geschraubt wird. Die Niroarbeiten sind alle sehr passgenau und hochwertig. Da der Großschotturm mit dem angebauten Winkel zur Aufnahme der Großschottaille in Richtung Bug angebaut werden muss, empfiehlt sich auf der Adaperplatte eine Markierung für vorne anzubringen. Dann mit den alten Schrauben fixieren und die beiden neuen Löcher markieren. Die mitgelieferten Schrauben waren M6 und hatten eine Steigung von 1 so dass man mit 5 mm vorbohren muss. Nachdem Topcout und Kunststoff durchbohrt wurden trifft man auf Holz. Erst danach schneidet der Bohrer Metall. Da man erst sehr tif auf Metall stößt und mein Gewindeschneidersatz nicht lang genug war, habe ich bis zum Holz mit einem 6 mm Boher nachgebohrt. Nur so könnt ich meinen Gewindeschneider bis runter zum Metall bringen. Eine Überprüfung bei den beiden alten Löchern hat gezeigt, dass auch diese im oberen Bereich 6 mm hatten. Noch besser wäre aber wahrscheinlich, dass eure Gewindeschneider so lang wie ein üblicher Bohrer sind und hinter dem Gewinde nicht dicker wird. Danach habe ich die Löcher mit Sikaflex gefüllt. Da die Löcher in einem Hohlraum enden müsst ihr aufpassen, dass die Dichtungsmasse nicht einfach durchfällt. Danach die Schrauben in die Halterung, einen Sikaflex Streifen entlang jeder Schraube und einen Ring von unten um jede Schraube anbringen. Dann die Platte anbringen und den Turm auf die Platte Schrauben. FERTIG!


    Viele Grüße
    Lutz

  • Als "Schutz" verwenden wir ein Kantenschutzprofil, das einfach auf den "Ausleger" des Großschotturms
    aufgesteckt wird. Das Profil ist schwarzfarben und hat ein Innenlegen aus Metall, das auf der
    Edelstahlplatte arrettiert / festkrallt.


    FSA

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