• Cool, besonders die Meldung, dass es einfach zu bedienen ist.
    Ich hatte Stephan "Digger" Boden auf der InterBoot in Friedrichshafen getroffen und er hat mir damals versprochen, mir die Einweisung auf der Schlei zu geben.
    Vermutlich wird das nix werden, er ist ja mit Bente24 bis über beide Ohren beschäftigt!
    Egal - ich freu mich auf den Lappen und im Notfall gibts die Einweisung ja auch von Istec!
    Gruß, Stefan von Ambata

  • Das Parasail ist einfach zu bedienen, ich hab auch keine Einweisung bekommen. Einfach Tüte am Fall, Schoten anschlagen, Hochziehen und Feuerfrei. EInfach ausprobieren bei nicht viel Wind. Hab es ach erst mit zwei Schoten gefahren,platt vom Lacken geht das ganz gut. Aber so Raumer der Wind wird, muss man wohl ein 4 Schotsystem fahren.

  • Hallo zusammen,


    ich habe die "Parasail"-Beiträge einmal vom ursprünglichen Thema "Wie viel Segelfläche hat eine VA18 ?" abgetrennt. So passt es etwas besser.


    Zum Parasail habe ich ein paar Fragen:


    1. Braucht man zwingend einen Gennakerbaum?
    2. Gibt es irgendwo eine etwas genauere Zeichnung/Skizze über Schotführung/Befestigung/Bedienung?
    3. Lohnt sich ein Parasail auch für "kurze" Strecken (15-30min) oder ist es dann zu umständlich und man lässt es lieber unter Deck?
    4. Ab bzw. bis zu welcher Windstärke ist der Betrieb auch mit "ungeübter Familiencrew" sinnvoll?


    Ich habe auch schon einmal auf der Messe mit den Istec-Leuten gesprochen, teilweise aber widersprüchliche Aussagen bekommen, die mich dann eher verunsichert haben ...


    Schönen Gruß
    Frank

  • Hallo Frank,


    ich bin (noch) Theoretiker auf dem Gebiet "Parasail", aber ich habe sehr, sehr oft mit Digger über das Teil gesprochen sowie mit Bastian Hauck von der Bootswerft Schleswig, der so ein Teil an seiner TADORNA führt.


    Frage 1: Ja, die brauchst einen Gennakerbaum. Es geht zur Not zwar auch ohne, aber besser ist es mit Baum.
    Frage 2: Die ISTEC-Homepage ist gut, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man da auch etwas sieht. Beschrieben ist es aber im Detail und auch die Beispielvideos vermitteln den Eindruck, dass das kein Hexenwerk ist.
    Frage 3: Das ist ganz klar mit "Ja" zu beantworten. Das Teil wird üblicherweise in einer Tasche vor dem Mast gefahren. Am Fall angeschlagen zieht man es inkl. des Bergeschlauches ("Easy Snuffer") hoch und nimmt dann Stück für Stück den Schlauch auch hoch. Das Segel ist so leicht, dass es sofort 1a im Wind steht. Retour geht das Ganze dann auch wieder einfach: Easy Snuffer drüber und fertig. Durch die Schotführung musst Du das Teil bei der Wende übrigens auch nicht einrollen sondern shiftest es einfach auf den anderen Bug - laut Digger und Basti absoluter Schnulliputz.
    Frage 4: Es ist ein Leichtwindsegel, das ist klar. Digger hat es schon immer sehr früh hochgezogen, Details zur Windstärke müsste ich jetzt in den "Digger-Büchern" nachlesen. Vielleicht weiß hier noch einer aus der Praxis mehr, ansonsten gibt dazu bestimmt die ISTEC-Seite Auskunft.


    Unsere AMBATA kommt am 27. Mai ins Wasser und wenn der Pfingstkurzurlaub rum ist schreib ich was zu meinen Erfahrungen - auch mit dem Parasail.


    Gruß, Stefan

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