Alternative Fockschotklemmen?

  • Hallo Frank,


    hast Du die Fockschot-Klemme geändert? Wenn "ja", für welche Ausführung hast Du Dich entschieden und welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt?



    Hallo Helmer,


    hast Du noch immer die Spinlocks oder diese ersetzt (gegen die FSA-Ausführung) bzw. den Winkel verändert? Welche Erfahrung hast Du damit gesammelt? Welche Spinlockgröße hast Du gewählt?


    Gruß Burkhard

  • Hallo Burkhard,


    ich habe im letzten Jahr die Fockschotbasis 1.1 (FSA) montiert. Der Zugwinkel ist deutlich besser, man kann die Fockschot nun (bei wenig Wind) auch aus dem Sitzen heraus lösen. Bei mehr Wind und entsprechendem Zug auf der Schot ist aber immer noch eine Menge Kraft erforderlich. Ich verwende allerdings immer noch die originalen Fockschotleinen, diese werde ich in Frühjahr austauschen. Ich gehe davon aus, dass sich dann die Schoten noch ein wenig besser aus den Klemmen lösen lassen.


    Schönen Gruß
    Frank

  • Hi Burkhard,
    ja habe die Spinlocks noch drauf. Erfahrung (auch mit neuen Schoten) ist: lassen sich etwas leichter öffnen als vorherige Klemmen, alles gut und zuverlässig. Aber - bei Wind und entsprechend starkem Zug sind sie ebenfalls zu fest und kaum zu lösen (Einhand). A und O ist allein der Montagewinkel und nicht die Klemme selbst! Die Lösung von FSA sieht gut und logisch aus. Podest bauen und Drehbasis ankippen. Will aber noch warten ob sich noch eine bessere Lösung erschließt. Z.B. Winschen - aber da wird es dann auch richtig teuer. Mal sehen.
    VG Helmer

  • Ich habe den Podest von FSA, der schon einiges verbessert. Hänge ich bei viel Wind im Ausreitgurt, bekomme ich die Schot aber auch nur mit viel Kraft los. Ich werde daher jetzt am Schothorn Blöcke anbringen, den Schotwagen austauschen und eine Untersetzung von 1 zu 2 herstellen. Das sollte den Schotzug halbieren. Dazu überlege ich, eine Ratsche auf den Schotwagen zu setzen. Das müsste doch auch noch einmal den Druck auf die Klemme reduzieren. Was mir auch gutgefällt, ist das Cross Sheeting. Dann würde ich auf den FSA Podest an Stelle der drehbaren Curryklemme eine Ratsche aufbauen und eine neue Curryklemme auf das gegenüber liegende Deck montieren. Dann hätte der Vorschoter die Klemme direkt neben seiner Sitzposition.


    Was haltet ihr davon?
    Viele Grüße
    Lutz

  • Moin Lutz,
    die 1:2 Untersetzung für die Fockschot habe ich im Spätsommer installiert, allerdings noch nicht sehr heftig getestet. Es "scheint" allerdings nicht die generelle Lösung unseres Problems zu sein, sollte man sich aber trotzdem in jedem Fall gönnen, denn das holen kann auch ganz schön anstrendend sein. Das von Dir angesprochene Crosssheeting erscheint mir da schon vielversprechender. Muss ich allerdings noch physisch auf dem Boot durchgrübeln. Z.Zt. eindeutig zu kalt ;)
    Im letzten Jahr bin ich, im Gegensatz zu sonst, kaum zum segeln gekommen. Viel hat nicht geklappt, dann ist auch noch mein Pinnenpilot kaputtgegangen und ich hatte es richtig leid. Langsam kommt die Sehnsucht allerdings zurück und ich freue mich schon etwas auf die Saison.
    Viele Grüße aus Hhfn
    Helmer

  • Hi Lutz,
    das Bild zeigt doch keine Varianta, Du Schelm. Genau das ist noch mein Problem mit der Lösung. Weiß nicht wohin mit Klemmen etc. und habe sie womöglich immer unter dem Hintern, Du brauchst zum Trimm unseres Böötchens schon die ganze Länge der Duchten. Habe die Gennakerschot auf 1:2 umgebaut und jetzt vorn, leicht schräg, die Umlenkknarrblöcke. Langsam wirds eng - haha (ich will keine smilys, oops). Ist übrigens eine gute Lösung für Einhänder! Auch Crosssheeting.
    Viele Grüße
    Helmer

  • Ich nochmal,
    habe mir gerade noch einmal das Photo angesehen. Die Lösung mir Winsch und Klemme sieht gut für mich aus und ich überlege ob da überhaupt ein geführtes Crosssheeting nötig wäre. Die Klemme hinter der Winsch dürfte nicht so viel Zug haben und vor allem einen perfekten Winkel die Schot nach oben zu ziehen. Man könnte da ganz unkompliziert direkt von der Schiene zur Winsch führen. ??? Gedanken? Ideen?
    Helmer


    Dabei fällt mir wieder der blöde, alte Witz ein: wie kann man den Wert eines Trabbies verdoppeln? Volltanken!

  • Die winsch auf den sockel der aktuellen klemmen und die klemme für das seil auf die cockpitwand, zugrichtung sollte keine rolle spielen wahlweise kann man auch eine platte unter die wisch setzen die eine nase richtung heck hat und quasi ins cockpit steht und darauf die klemme setzen

  • Zitat von hanseat

    Moin zusammen,
    gibt es in der Zwischenzeit neue Erkenntnisse/Denkansätze? Da das Thema bei unserer VA auch noch ansteht, wollte ich mal nach den aktuellsten Lösungen fragen.


    Gruß, Christian



    Es gibt eine Alternative, die Fockschot zu untersetzen um die erforderlichen Kräfte zu verringern. Das bringt eine ordentliche Verbesserung. siehe http://www.va18.de/viewtopic.php?f=15&t=307


    Die Fockschotbasis und die Klemmen sind bei mir noch nicht geändert. Hier überlege ich auch noch dies zu verbessern.


    Gruß
    VarianteBe

  • Hey,
    ich fahre die Untersetzung im zweiten Jahr, mit Mastschutz . Kann ich nur empfehlen.


    Fuer die Norh Pentex habe ich noch ein weitere Loch max achtern in die Schiene gebohrt und
    befestige die Schot mit einem Stopper... und einem einfachen Haushaltsknoten zur Sicherung des Stopperkn..

    Besser erscheint es mir die Schienen zu verlängern.Erhöht die Flexibilität.
    Längere Schienen habe ich vor kurzem bei FSA montieren lassen. Und selber zusätzliche
    Einstellpunkte/Löcher gebohrt.
    FSA ändert ggf. auch die N-Pen. ab, meine ich hier im Forum gelesen zu haben.


    Viele Grüße Nanuk

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